Sperrmüll

Haushaltswaren, wie Bänke, Couches, Schränke, Sessel oder Tische, werden mit dem Sperrmüll entsorgt. Als Sperrmüll bezeichnet man alles, was durch Gewicht und Größe nicht in die Mülltonne passt. Bei Entrümpelungen, Firmen-, Geschäfts- oder Wohnungsauflösungen entstehen oft große Mengen an Sperrmüll, welche schnell und am besten kostengünstig entsorgt werden sollen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass elektronische Haushaltsgeräte, wie Fernseher, Kühlschränke, Computer, Monitore oder Gefrierschränke nicht zum Sperrmüll zählen, sondern separat entsorgt werden müssen.

  • Was darf rein?

    • Holz
    • Matratzen
    • Fahrräder
    • Kinderwägen
    • Bettgestelle
    • Türen
    • Fenster
    • Sperriger Hausrat
    • Einrichtungsgegenstände
    • Möbel
  • Was darf nicht rein?

    • Autoteile
    • Bauschutt
    • Autoreifen
    • Elektrogeräte
    • Gartenabfälle
    • Kühlschränke
    • Gefährliche Stoffe
    • Glas und Glasbehälter
    • Ölöfen/ Heizöltanks
    • Wasch- und Spülmaschinen

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Bauschutt Container

Bauschutt entsteht meist auf Baustellen, auf denen zum Beispiel Wände und Fundamente abgebaut oder Gebäude abgetragen werden. Reiner Bauschutt besteht aus einem Stoff und wird daher als nicht durchmischter Bauschutt bezeichnet

  • Was darf rein?

    • Dachziegel
    • Waschbecken
    • Betonabbruch
    • Steinabbruch
    • Ziegelsteine
    • Fliesen und Kacheln
    • Sanitärkeramik
    • Mörtel- und Putzreste
  • Was darf nicht rein?

    • Holz
    • Folien
    • Metalle
    • Heraklit
    • Kunststoffe
    • Leichtbaustoffe
    • Isolier- und Dämmstoffe
    • Papier- und Tapetenreste
    • Porenbetonsteine (Ytong)
    • Gips- und Gipskartonplatten

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Gipsabfall, Gipskartonplatten (Rigips)

Gips und Gipskartonplatten wird oft für Trenn- und Raumwände in Gewerbegebäuden und in Privathaushalten verwendet und gelten als Naturprodukte. Sie werden als Leichtbaustoffe eingestuft. Jedoch sind diese Fertigplatten oft Verbundmaterialien mit Fliesen und gehören dann in den Bereich der Abfallentsorgung zu Baustellenabfall.

  • Was darf rein?

    • Baugips
    • Gips und Gipsreste
    • Gipsabfälle
    • Fermacell oder Rigipsplatten und Reste davon
  • Was darf nicht rein?

    • Bauschutt
    • Altmetall oder Schrott
    • Erde oder Baumischabfälle
    • Plastik oder PVC
    • Entsorgung von Glas

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Porenbeton

Porenbeton ist ein Leichtbaustein aus dem Grundmaterial Gips und wird oft für Trenn- und Raumwände in Gewerbegebäuden und in Privathaushalten verwendet. Es gilt als Naturprodukt. Dieses Material ist im Bauschuttrecycling schwer zu verwenden. 

 

 

  • Was darf rein?

    • Baugips
    • Gipsabfälle
    • Bimsstein
    • Gipsbauplatten
    • Porenbetonsteine (Ytong)
    • Leichtbaustoffe aus Stein oder Gips
  • Was darf nicht rein?

    • Holz
    • Metalle
    • Lehmputz
    • Dachpappe
    • Gipskartonplatten
    • Isolier- und Dämmstoffe
    • Folien bzw. Kunststoffreste
    • Asbestzement (Eternitplatten)

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Baustellenabfall

Als Baustellenabfall gelten die Stoffe, die schwerer zu verwerten sind oder aus Verbundmaterialien bestehen, so wie Gebinde, die mit Anhaftungen verschmutzt sind. Üblicherweise werden diese Stoffe gemischt geladen, daher wird auch der Begriff "Baustellenmischabfall" verwendet. 

  • Was darf rein?

    • Holz
    • Folien
    • Paletten
    • Kabelreste
    • Dämmstoffe
    • Kunststoffe
    • Teppichreste
    • Verpackungen
    • Papier/Pappe
    • Isoliermaterial
    • Gipskartonplatten
    • Rohre aus Kunststoff
  • Was darf nicht rein?

    • Batterien
    • Glaswolle
    • Mauerwerk
    • Klebereste
    • Gummireifen
    • Ölradiatoren
    • Lösungsmittel
    • Ölhaltige Abfälle
    • Teerhaltige Baustoffe
    • Farb- und Lackabfälle
    • Beton/Steine/Fliesen
    • Asbesthaltige Baustoffe

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Mischabfall

Als Mischabfall gelten die Stoffe, die in der Menge zu gering anfallen, um sortenrein der Verwertung zuzuführen. Das können Verpackungsmaterialien im Gemisch mit Holz, Metall oder Kunststoffen sein. 

  • Was darf rein?

    • Holz
    • Folien
    • Kehricht
    • Textilien
    • Stoffreste
    • Kunststoffe
    • Drucketiketten
    • Verbundmaterialien
    • Verpackungsmaterialien
    • Papier und Papiersäcke
    • Spielzeug ohne Elektronik
  • Was darf nicht rein?

    • Glas
    • Altreifen
    • Spraydosen
    • Gasflaschen
    • Speisereste
    • Elektroschrott
    • Gartenabfälle
    • Gefüllte Farb- und Lackeimer
    • Krankenhausspezifische Abfälle

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Gartenabfälle

Der Container für Gartenabfälle kann mit allem gefüllt werden, was bei der Arbeit im Garten anfällt. Eine unproblematische Entsorgung liegt bei losen Gartenabfällen, wie zum Beispiel Blätter, Ästen, Nadeln, Fallobst und Grünschnitt etc. vor. Wurzeln und Äste, die einen größeren Durchmesser als 15 cm haben, sind kein typischer Gartenabfall und weißen geringe Mehrkosten auf.Für eine günstige und reibungslose Entsorgung muss darauf geachtet werden, dass die Gartenabfälle diesen Vorschriften entsprechen.

  • Was darf rein?

    • Laub
    • Stroh
    • Unkraut
    • Astholz
    • Fallobst
    • Sträucher
    • Grasschnitt
    • Baumschnitt
    • Äste bis 15 cm Aststärke
  • Was darf nicht rein?

    • Bauhölzer
    • Jägerzaun
    • Wurzelstöcke
    • Lackierte Hölzer
    • Teerhaltiges Holz
    • Pilzbefallene Hölzer
    • Speisereste in größeren Mengen

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Boden oder Erde Container

Abfälle wie Boden oder Erdaushub entstehen hauptsächlich bei Fundament- und Kellererstellungen, beim Anschluss der Medien an Neubauten und beim Garten- und Landschaftsbau. Vor allen auf Baustellen muss der Bodenaushub schnell und preiswert entsorgt werden. Die Erdarten Lehm, Ton, Sand oder Kies können in der Regel zu einem einheitlichen Preis entsorgt werden. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Erde nicht verunreinigt ist, also nicht kontaminiert oder durchsetzt ist. Liegt jedoch kontaminierte Erde vor, wird Ihnen natürlich gerne ein günstiges Angebot unterbreitet.

  • Was darf rein?

    • Lehm
    • Sand
    • Steine
    • Tonböden
    • Mutterboden
    • Grasboden ohne Grasnarbe
  • Was darf nicht rein?

    • Asphalt
    • Mauerwerk
    • Betonabbruch
    • Ziegelsteine
    • Mörtel- und Putzreste
    • Durch Fette, Öle, Säuren, Laugen oder ähnliche chemischen Verbindungen

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Holz

Altholz, Bauholz und Abbruchholz zählen zu den klassischen Holzabfällen, die oft in Gewerbe-, Privat- und Baubereich anfallen. Dazu gehören: Europaletten, Fußböden aus Holz, Holzvertäfelungen, Möbelholz, Holzpaneele oder Spanplatten.Stark behandelte Hölzer wie Jägerzäune, Fensterholz, Palisaden oder Holz mit Teer dürfen nicht über diesen Container entsorgt werden, sondern sind belastete Hölzer Balken oder Bretter aus Holz Furnierholz und Furnierhölzer Holzpaneele und Stücke aus Holz, Holzkiste und Holzschnittreste, Paletten und Europaletten aus Holz, Möbel und Türen aus Holz, Behandeltes Holz

  • Was darf rein?

    • Möbelholz
    • Lackierte Türen
    • Paneele / Laminat
    • Vertäfelungen
  • Was darf nicht rein?

    • Dachpappe
    • Dämmstoffe
    • Gartenabfälle
    • Fensterholz mit und ohne Glas
    • Altholz aus Schadensfällen (Brandholz)
    • Bau- und Abbruchholz
    • Bahnschwellen
    • Wurzelstöcke
    • Baum- und Strauchschnitt
    • Quecksilberbelastete Hölzer
    • Glas- oder Metallanhaftungen

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Belastetes Holz

Stark behandelte Hölzer, die bei der Produktion in Chemikalien getränkt werden um sie witterungsbeständiger und besonders lange haltbar zu machen, werden als Fensterholz und belastetes Holz eingestuft. Diese Chemikalien können nicht so einfach verwertet werden und müssen deshalb in Spezialanlagen teuer behandelt und danach entsorgt werden. Daher sollen Holz- und Altholzabfall von Fensterholz und belastetem Holz getrennt werden, um so günstiger zu entsorgen.

  • Was darf rein?

    • Gartenzäune und Jägerzäune aus Holz
    • Fensterholz und ähnlich stark behandeltes (lackiertes) Türholz, wie Türen
    • oder Zargen
    • Kesseldruckimprägniertes Holz (große Holzbalken und Deckenbalken von
    • Carporten und Häusern) man spricht von Konstruktionshölzern
  • Was darf nicht rein?

    • Bauschutt
    • Altmetall oder Schrott
    • Erde oder Baumischabfälle
    • Plastik oder PVC-Abfälle

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Pappe und Papier

Um eine größere Menge Pappe und Papier zu entsorgen, benötigen sie einen Papiercontainer. Der Papierabfall besteht meist aus Katalogen, Zeitschriften, Büchern und Zeitungen. Auf Grund der unterschiedlichen Arten von Pappe und Papier, sollten sie uns im Vorfeld ansprechen.

  • Was darf rein?

    • Geschredderte Papiere
    • Versandkataloge und
    • Werbeinformationen
    • Karton und Kartonagen
    • Zeitschriften, Papierreste und Zeitungen
    • Verpackungen aus Papier und Pappe
    • Pappe und Papier
  • Was darf nicht rein?

    • Styropor und
    • Styroporverpackungen
    • Papier mit Teeranhaftungen
    • Papier mit Metallanhaftungen
    • von mehr als 10%

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Asbesthaltige Stoffe

Um eine größere Menge Pappe und Papier zu entsorgen, benötigen sie einen Papiercontainer. Der Papierabfall besteht meist aus Katalogen, Zeitschriften, Büchern und Zeitungen. Auf Grund der unterschiedlichen Arten von Pappe und Papier, sollten sie uns im Vorfeld ansprechen.

  • Was darf rein?

    • Unverpackte asbesthaltige Baustoffe 
    • Begleitscheingebühren in Höhe von 20 € fallen zusätzlich an.
  • Was darf nicht rein?

    • Tapeten
    • Windeln
    • Styropor
    • Pappgeschirr
    • Fotos und Fotopapier
    • Hefter aus Kunststoff
    • Verpackungen aus Kunststoff
    • Stark verschmutzte Papiere und
    • Kartonagen

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Gernsheimer Container Dienst - Ihr Unternehmen für fachgerechte Entsorgung, Erdarbeiten, Recycling, Schrottverwertung, Transporte, Baustoffe, Beton, Kies, Sand, Schotter und mehr...seit 1987.